Liebe kennt doch kein Alter


Ihr „Titanic“-Song rührte unsere Herzen. Den Erfolg verdankt die „Lerche aus Kanada“ ihrer großen Liebe, ihrem Ehemann René Angelil.
Eine Gänsehaut jagt die nächste, und so manche Träne kullert dem Kinobesucher über die Wange, wenn Céline Dion (29) den „Titanic“-Titelsong „My heart will go on“ singt. Prompt landete die zierliche Franko-Kanadierin aus Quebec auf Platz eins der Charts und räumte einen der heißbegehrten Golden Globes ab. Überrascht war die Sängerin mit dem Schuhtick („In unseren drei Häusern lagern 500 Paar Schuhe“) davon nicht. Sie hat immer an ihr Talent geglaubt – und an Bestimmung.
„Mein Traum wurde wahr“
„Man muß im richtigen Moment am richtigen Ort sein“, sagte sie. „Talent ist wichtig, und man muß an seinen Traum glauben und daran arbeiten.
Céline hat hart gearbeitet. Das jüngste von 14 Kindern wuchs in einer musikalischen Familie auf. Der Vater, ein Waldarbieter, betrieb nebenbei eine Piano-Bar.
Schon als Fünfjährige trällert Céline erste Lieder, die Eltern erkannten ihr Talent. Mit zwölf schrieb ihr Mama Therese einen Song, Bruder Jaques komponierte die Musik.
Eines Tages hörte der Produzent René Angelil das Mädchen singen. „Ich hatte Tränen in den Augen, als sie sang“, gestand er. Und auch er glaubte an Céline. Um ihre erste Platte zu finanzieren, nahm er eine Hypothek auf sein Haus auf. Und tatsächlich: Céline stürmt damit die Charts – und brach mit zwölf Jahren die Schule ab.
1988 gewann sie den Grand Prix d’Eurovision. Die große Karriere kam jedoch erst 1992, als sie einen Oscar für den Filmhit „Beauty and the beast“ bekam.
„Ich möchte bald Kinder haben“
Zwei Jahre später heiratet sie den Mann, der ihr Leben bestimmt, René Angelil (55). „Liebe kennt kein Alter“, schwärmt sie. „Ich wollte gar nicht, dass René jünger ist.“
Céline möchte bald Kinder haben, „ohne meine Eltern zu überbieten“, gesteht sie schmunzelnd. Nächstes Jahr plant sie eine Tour. Doch vorher sehen wir sie in Deutschland. Am 28. Februar sitzt sie auf Thomas Gottschalks Wettcouch. 
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