Großer Auftritt für die Teilzeit-Diva von Dennis Kayser und Frank Siering



Céline Dion wurde bei ihren ersten Shows in Las Vegas stürmisch gefeiert. So soll es jetzt die nächsten drei Jahre weitergehen: abends Glamour, tagsüber Familie.
Zwischen der Hausfrau Mrs. Dion und Celine, der Las-Vegas-Diva, liegen genau 20 Minuten. So lange braucht die Limousine vom neuen Haus der Sängerin am Stadtrand der Spielermetropole zum Colosseum des Caesars Palace. Jener 95 Millionen Euro teuren Arena, die eigens für Celine Dion, 35, und ihre Supershow „A new day...“ aus dem Wüstenboden gestampft wurde. Gerade noch rechtzeitig fertig gestellt zur Premiere am vergangenen Dienstag, dem Abend, an dem Celine als neuer Star am Neonfirmament von Las Vegas aufging. Kurz nachdem sie ihren Sohn René Charles, 2, zu Bett gebracht hatte.
Die Vorfreude war groß. Hollywood-Superpaar Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones hatten sogar in einer ganzseitigen Anzeige im US-Magazin „Variety“ der Welt mitgeteilt, dass sie es kaum noch abwarten können. Schließlich verfolgten neben 4125 Gästen im Saal Millionen Zuschauer des amerikanischen TV-Senders CBS Celine Dions Premiere. Sie sang, tanzte und schwebte an unsichtbaren Drähten engelsgleich über die Bühne. Drei Jahre lang, an fünf Abenden pro Woche, will die Frankokanadierin so den „Neuen Tag“ zelebrieren. 60 von 600 Shows sind bereits ausverkauft.
Die „gut gemeinten“ Bedenken mancher Leute, sie würde ihren kleinen Sohn vernachlässigen und ihren ehemals spielsüchtigen Mann wieder an die Blackjack-Tische treiben, weißt die Teilzeit-Diva von sich. „Wir wohnen ja nicht im Casino, und ich wechsle meinem Sohn die Windeln ja nicht auf dem Roulettetisch. Ich kann mich in Las Vegas sogar viel besser um ihn kümmern.“, beteuert die junge Mutter. Schließlich müsse sie nun nicht mehr durch die Lande tingeln. „Ich komme jeden Abend pünktlich um halb elf nach Hause und kann mit meinem Mann Fernsehen schauen. Das ist Luxus für mich.“ Das und wohl auch die üppige Gage von 100 Millionen Euro plus Villa und 222 Quadratmeter Nobelgarderobe.
Einzige Einschränkung: Für die nächsten drei Jahre herrscht striktes Urlaubs- und Krankheitsverbot. Sollte nur eine der fünf wöchentlichen Shows ausfallen, wäre das, laut Veranstalter, eine finanzielle Katastrophe. 
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